lisa wahlandt |mind games plays the music of stan getz & astrud gilberto
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lisa wahlandt |mind games plays the music of stan getz & astrud gilberto

DE-1200069

Bossa Nova Affair

Mit swingendem Samba und sensiblen Bossa Nova-Interpretationen, die an laue Sommernächte, warmen Sommerregen, kühle Cocktails und das Brasilien der 60er Jahre erinnern, entführt diese Musik in eine magische Welt aus Klang und Farbe. Die märchenhaft Stimme Lisa Wahlandts wird von Mulo Francels extravagantem Saxofonspiel charmant umgarnt. Bossa Nova Affair - so der Titel ihrer aktuellen CD - verträumt und sinnlich, mal verspielt, mal voller Sehnsucht und einem Hauch von Melancholie.

CD-Tipp
Bossa Nova Affair

Das erste Duo-Projekt von Lisa Wahlandt und dem Saxophonisten Mulo Francel nach langjähriger Zusammenarbeit mit Mind Games widmet sich auch hier wieder der alten Liebe, dem Bossa. Dass das nie langweilig wird, dafür sorgen die hervorragenden Musiker (D.D. Lowka, Walter Lang, Rüdiger Eisenhauer, Christian Diener, Robert Wolf u.v.m.), allen voran die Wahlandt mit ihrer sanften präzisen Stimme und die eigenwillige Titelauswahl. Neben Bossa-Klassikern wie "Berimbau" oder "Voce e linda" stehen Traditionals wie "Greensleeves", die Titelmelodie aus "Un homme et une femme" von Francis Lai und Eigenkompositionen der beiden. Da wird (auf Portugiesisch!) die weit entfernte und unerreichbare Liebe besungen "O meu amor", und Mulo Francel schneidert Lisa den Song "As everybody sees I'm oldfashioned" auf den Leib. Warme Musik für kalte Winterabende am Kamin.

(Ursula Gaisa, Jazzzeitung, November 2002)

 

Lisa Wahlandt & Mulo Francel - "Bossa Nova Affair"

Glaubt man geläufigen Gerüchten, so sind Jazz und Samba die Eltern des Bossa Nova. Und richtig, da sind ohrenscheinliche Ähnlichkeiten: Ein dem Samba entlehnter Rhythmus und jazzartige Harmonie- und Melodieentwicklungen. Das weiß jeder! Natürlich, das Kind ist längst groß, ist selbstständig und natürlich fähig zu eigenen Affären - Bossa Nova Affairs.

Auf diesem Album ist nicht ausschließlich die 'Freundschaft der Musikstile' gemeint, sondern auch die zwischen der Prinzessin der Stimme, Lisa Wahlandt, und ihrem Prinzen des Rhythmus, Mulo Francel. Selbstredend steht Wahlandt im Vordergrund der Combo; Ihre Stimme ist schnörkellos, warm und enorm einfühlsam. Neben "their fabulous Bossa Band" steht ihr Francel als Saxophonist und Arrangeur zur Seite. Vor wie hinter dem Instrument überzeugt er durch Phantasie und Freude am Spiel. Über die Ausführung hinaus, stammen einige Songs aus den Händen der Königskinder selbst.

Die Scheibe im Ganzen sucht nach ausgegleichenden Momenten: Songs von anderen folgen eigene, dynamischen folgen langsame, unbekannten bekannte und dem Bossa näherstehende entferntere. Diesem Gemisch gibt die verwandte Besetzung Zusammenhalt, die Unaufdringlichkeit des Vortrages und vor allem die Hingabe, mit der die Songs arrangiert und vorgetragen werden. Dabei wird sich einem Stück von Wahlandt, wie etwa 'O Meu Amor', in gleicher Weise fürsorglich angenommen, wie dem Klassiker 'Un Homme Et Une Femme' von Francis Lai.

Alles in allem überzeugt die CD schließlich durch Professionalität und unterschwellige Gelassenheit, die nie teilnahmslos ist, sondern ein Selbstbewusstsein erkennen lässt, das man gerne zubilligen möchte. Dementsprechend überzeugt auch die Musik - da könnten die Eltern stolz sein!

(Jazzdimensions, Jan Lautenbach)


Agua de beber (Jobim)
So danco samba (Jobim)
Telephone Song (Menescal)
No One Like You (Wahlandt)
Corcovado (Jobim)
Orfeo Negro (Bonfa)
O Pato (Silva, Teixeira)
Paixao (Francel, Wahlandt)
Dindi (Jobim)
Voce e eu (Lyra, de Moraes)
Bim Bom (Gilberto)
E luxo so (Barroso)
How Insensitive (Jobim)
Girl From Ipanema (Jobim)
Agua de beber (Reprise)