stefan noelle | meinetwegen im regen
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stefan noelle | meinetwegen im regen

DE-20160001

Mit seinem Debüt Meinetwegen im Regen kommt Stefan Noelle poetisch auf den Punkt.

Voller Lust und Liebe widmet sich der Münchner Chansonwriter der deutschen Sprache, malt in seinen Liedern berührende Bilder und kleidet sie in hinreißende Melodien. Da schreibt und singt einer, der die Gezeitenwechsel des Lebens kennt und sich wachen Geistes und offenen Herzens hinein begibt. Ein Sammler des Erlebten, Gesehenen, Erahnten und Gespürten der, wenn die Zeit reif ist, aus alledem die Essenz destilliert und zu feinen Miniaturen weiter verarbeitet.

Da kann es dann auch einmal 26 (!) Jahre dauern, bis sich so ein Lied reif genug für seinen Schöpfer und sein Publikum fühlt. Mit Gib noch mal Saft, bevor du gehst gibt Stefan Noelle so humorvoll wie ehrlich zu Protokoll, wie das eigentlich ist, schon mit 21 diesen einen Traum zu haben dann Jahrzehnte drum herum zu schleichen, knapp aneinander vorbei zu leben (auch wenn die Richtung stimmt) um es letztendlich dann d o c h zu tun ... Zum Glück! Denn sonst hätte niemand je erfahren, was der Klimawandel mit der Deutschen Dichtung macht (O Mai) und wie erschreckend vertraut schräge Beziehungskommunikation klingen kann (Aber so geht es auch). Die wahre Magie eines Kaltgetränkes wäre vielleicht für immer in Vergessenheit geraten (Erdbeerbowle) - und hätte jemals jemand entdeckt, wie viel erotisches Potential in Fenchel, Kümmel und Bockshornklee steckt? (Willst du mit mir fencheln?) Ob bei Tag oder bei Nacht, im Regen, in Paris oder in Prag das wäre so nie verhandelt worden (Meinetwegen im Regen) und dieses wild bemalte, reich verzierte Herz läge nicht an einem ruhigen, sicheren Platz es hätte stattdessen niemals geschlagen (Mein tätowiertes Herz). Und wer sollte einem sonst auch sagen, warum Hundebesitzer sich niemals bei den Händen fassen...? (Hundebesitzer)

Stefan Noelle schreibt mit Liebe, mit Feuer und manchmal auch mit Wut. Seine Poesie ist fein geschliffen und auf den Punkt, seine Musik ist farbig und melodisch reich. Er instrumentiert sie mit einer feinen Melange aus Folkpop und Anklängen des Jazz. Für eine kleine Besetzung arrangiert, in der vor allem Bassklarinette und Altflöte für selten gehörte Farben sorgen, entsteht ein überraschend voller, weiter Sound, der Räume füllt und dennoch Platz für sprachliche Eleganz und musikalische Feinheiten schafft. Stefan Noelle ist ein Mann, der sprachlich und musikalisch die Zwischentöne sucht in der Tradition der großen europäischen Liedermacher, Chansonniers und Cantaurori.

Meinetwegen im Regen ein Album voller Lieblingslieder, die den Alltag zum Funkeln bringen!